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Ein bisschen Hoffnung, ein bisschen Alltag – Belgrad/Thessaloniki Teil 2

Nachdem wir noch ein paar Tage in Belgrad verbracht haben, sind wir inzwischen weiter nach Thessaloniki gezogen. In der nordgriechischen Küstenstadt helfen wir dabei, ein neues Community Center fertigzustellen.

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Die Baracken von Belgrad

Wir haben weitere drei Tage mit dem Team von Hot Food Idomeni in Belgrad zusammengearbeitet. Während zwei Gruppen die Mahlzeiten in den Camps verteilt haben, blieb einer von uns in der Küche, um diese zu reinigen. Schließlich muss sich am nächsten Tag gleich wieder fit sein, um die nächsten Mahlzeiten vorzubereiten.

An einem Abend wurden wir zum Essen in den Baracken eingeladen. Es wurde ein langer, netter Abend: Shazam Khan und Amir K. erzählten uns von ihren unendlichen Versuchen die Grenze zu Ungarn zu passieren. Hundebisse und Schläge sind keine Seltenheit. Außerdem erzählte Shazam, dass künstliche Gräben angelegt wurden. Er musste also sieben Mal durch eiskaltes Wasser steigen, bevor er dann letzten Endes durchnässt gegen ein Kabel lief, das unter Strom gesetzt war.

Unser Sprinter ist inzwischen in Subotica im Einsatz. Dort versorgen Freiwilligen von Rigardu die Hilfsbedürftigen mit einem Wasserstank der hinten im Sprinter plaziert ist.

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Wir haben von einem schönen Projekt in Thessaloniki gehört und sind kurzentschlossen dorthin gefahren , da derzeit genügend Freiwillige bei Hot Food Idomeni in Belgrad sind. In Nordgriechenland helfen wir nun beim Fertigstellen eines Centers: Bisher sind zwei Klassenräume entstanden , in denen Kinder sowie Erwachsene unterrichtet werden können. Es gibt einen großen Raum, der als Sporthalle genutzt werden wird. Einen Raum mit Liegewiesen und Beamer. An sechs Computern gibt es Internetzugang und eine Küche wird in den nächsten Tagen installiert. Insgesamt warten 350m³ darauf, mit Leben gefüllt zu werden. Elli und Tanja aus Großbritannien leiten das Unternehmen mit dem schönen Namen Hope Project.net. Es wird durch private Spenden finanziert.

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