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Ankunft nach 40 Stunden – Thessaloniki Teil 1

Nach einer rund 40-stündigen Fahrt sind wir am frühen Montagmorgen in Thessaloniki angekommen und erstmal völlig übermüdet in unser Bett gefallen. Mittags sind wir dann ins Softex Camp gefahren, um eure Spenden auszuladen. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die mit Kleidung oder finanziellen Mitteln unterstützt haben.

Zweimal in der Woche verteilen die Freiwilligen von InterVolve – International Volunteers frisches Gemüse und Öl an die Geflüchteten, um das eher schlechte Essen, welches dort vom Militär verteilt wird, etwas aufzuwerten. Außerdem haben die Menschen somit die Möglichkeit, wenigstens ab und zu selber für sich und ihre Familien zu kochen. Dort haben wir gestern mitgeholfen und sind dabei, wenn auch nur oberflächlich, mit einigen Menschen ins Gespräch gekommen. Da die meisten von uns das erste Mal in diesem Camp waren, können wir schlecht beurteilen, ob es dort Verbesserungen gegeben hat oder es eher schlechtere Verhältnisse geworden sind. Wenn alle unsere Freiwilligen vor Ort sind, können wir das nachholen. Wir hörten davon, dass jetzt nach und nach die Zelte, in denen die Leute wohnen, durch Container ausgetauscht werden. Das wird die Bedingungen, jetzt wo es kälter wird, sicher Verbessern. Voraussetzung dafür ist, dass es Strom gibt – wie wir hören, ist das nicht überall der Fall. So können die Container auch schnell zu Kühlschränken werden…

Was die Menschen dort aber dringender brauchen, sind Beamte, die ihre Anträge, etwa auf Familienzusammenführung, bearbeiten, damit es für sie wenigstens annähernd etwas wie eine Zukunftsperpektive geben kann. Heute werden wir unsere mitgebrachten Spenden durchsortieren und in das Intervolve-System einpflegen. Mal sehen was es für uns noch zu tun gibt.

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